Geocacher eine Gefahr - Beitragsbild

Geocacher – Eine Gefahr für andere?

Es kommt der Tag, an dem man sich als Geocacher outen muss, da einem die Muggels argwöhnisch anschauen. Stellt man sogar eine Gefahr als Geocacher dar? Das Ganze passierte mir nicht einmal beim Geocache suchen, sondern in einer ganz anderen Situation.

Bei einer Sightseeing Tour durch die City, rüstete ich mich mit einigem meines Equipment aus, um nicht nur schöne Ecken von Frankfurt zu sehen, sondern auch den ein oder anderen Cache auf dem Weg zu suchen.

Ich beschloss gegen Mittag den bekannten „Maintower“, eines der Hochhäuser und Wahrzeichen von Frankfurt zu besuchen um die Stadt von oben zu überschauen.

Die Sicherheitskontrolle

Ich trat in das Gebäude ein, löste ein Ticket und ging weiter in Richtung Sicherheitsschleuse.
Ein freundlicher Mitarbeiter bat mich, meine mitgeführten Dinge in ein Plastikgefäß zu legen, im Besonderen auch metallische Gegenstände.

Da ich keinen Rucksack mitführte, verstaute ich meine ganzen Utensilien in meiner kurzen Cacherhose.

So legte ich 2 Kugelschreiber, 1 Digitalkamera, 1 GPS Gerät in die Box. Es folgten 1 Powerbank und das dazugehörige Ladekabel, 4 Ersatzbatterien im Etui, 1 Handy und ein Teleskopmagnet in die Box. Die Augen des Sicherheitsbeamten wurden immer größer und er fragte mich, warum ich denn so viele Dinge mit mir herum schleppen würde. Ich deutete an, ich sei Geocacher. Nun kamen die üblich Fragen: Was ist denn das? Wo gibt’s denn solche Schätze zu finden usw.

Nach einem kleineren Plausch (es waren zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Besucher am Eingang), fügte ich noch einen Notizblock, eine Packung Taschentücher, einen S-Bahn Fahrplan von Frankfurt, 2 Travelbugs und ein Multitool zur Box hinzu. „War das nun alles?“ fragte mich der Mitarbeiter und schob die Box ins Röntgengerät.

Ich folgte den Anweisungen und begab mich durch den Metalldetektor.

Piiiiieeeeeeeep, schrill ertönte ein Alarmton und eine weitere Sicherheitsbeamtin kam auf mich zugesteuert. In der Hand hielt sie einen Metalldetektor.

Sie fragte: „Haben sie noch metallisches dabei?“ Ich überlegte…… und da viel mir auf, huch…. ich hab ja noch meinen Geldbeutel einstecken. Diesen nahm die Mitarbeiterin und reichte sie dem Röntgenfachmann.

Nun streifte sie mit ihrem Metalldetektor an meinem Körper entlang…….. Piiiiieeeeeeeep, ertönte es wieder. O.K., dieses Mal war es nur der Gürtel.

Piiiieeeeeeeep, ertönte es wieder…. Oh…. Ach ja……. Da hab ich glatt meine UV-Lampe am Gürtelhalfter vergessen.

Die Mitarbeiterin musste plötzlich lachen und sagte, ach gehen sie weiter.

So konnte ich einige Minutenlang meine Utensilien wieder verstauen und die Mitarbeiter unterhielten sich fortan mit mir übers Geocachen.

Nach 10 Minuten war es dann soweit, dass ich mit dem Aufzug zur Besucherterrasse fahren konnte. Hier genoss ich den herrlichen Ausblick.

Ausblick vom Maintower Frankfurt
Ausblick vom Maintower

Als ich später wieder nach unten fuhr, grüßten mich die Mitarbeiter und wünschten mir weiter viel Erfolg bei der Suche nach den Schätzen.

Fazit:

Wenn ich mal wieder durchleuchtet werde, dann nehme ich keine Cacherutensilien mehr mit. Ich will ja nicht den Eindruck erwecken, als Geocacher eine Gefahr für andere darzustellen. Danke an die Mitarbeiter des Maintowers für die lustige Unterhaltung und dem besonderen Erlebnis.

Video

Passend zu diesem Thema hatten wir vergangenes Jahr ein Video zum GIFF eingereicht, was wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchten:

Weniger ist mehr

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