Das Logbuch

GC77777 – Wie ich es erlebt habe – Teil 2

Nachdem der erste Tag mit der Anfahrt und dem Vor-Event bereits vorbei war, freute ich mich schon auf das Haupt-Event. Gegen 7:30 Uhr war Abfahrt vom Hotel…

Samstag – Helfereinsatz am Vormittag

Um 08:00 Uhr am Samstagmorgen stellte ich mein Cachemobil auf dem „VIP-Parkplatz“ des Eventgeländes ab. Das „Auswanderermuseum Ballinstadt Hamburg“ konnte als Eventgelände für das Geocachingevent gewonnen werden. Für die über 5000 angemeldeten Eventbesucher bot das Areal genügend Platz. Da ich für die erste Schicht als Helfer eingeteilt war, führte mich mein erster Weg erneut zum Info-Zelt. Auf dem Weg dorthin traf ich bereits einen bekannten Geocacher, der am Stand von Cacher-Reisen eingesetzt war. Nach einer kurzen Unterhaltung lief mir ein paar Meter weiter Schmelli über den Weg, mit dem ich auch gerne ein paar Worte wechselte bis ich letztendlich am Infostand ankam. Hier lief es im Gegensatz zum Vortag organisierter ab. Nach kurzer Zeit hatte ich mein Helfer-Shirt sowie eine kurze Einweisung erhalten. Jetzt konnte das Event, zumindest aus meiner Sicht, losgehen.

Eingesetzt war ich zusammen mit Frankenpower_GPS am Haupteingang zur Kontrolle der Einlassbänder. Pünktlich um 9:00 Uhr öffneten wir dir Pforten und ließen die Geocacher, welche sich bereits wieder in einer Schlange organisiert hatten, herein. Meine Befürchtung, dass wir nun den Ärger des gestrigen Abends zu spüren bekommen, hat sich nicht bestätigt. Alle Cacher waren gut gelaunt, hatten ein Lächeln im Gesicht und ein „Moin“ auf der Zunge.

Die Zeit bis zur Ablösung verging wie im Fluge. Es hat Spaß gemacht die „Massen“ zu begrüßen, mit einzelnen Cachern ins Gespräch zu kommen und bekannte Gesichter willkommen zu heißen. Die Schlange an der Tageskasse war zwar stetig vorhanden, allerdings nie recht groß. Auch die Schlange bei der Abholung der Vorbestellungen wurde heute rasch abgearbeitet. Abgesehen von der mangelnden Beschilderung der Tageskasse und des Haupteingangs war es deutlich entspannter als am Vortag.

Samstag – Geländeerkundung und Barkassenfahrt

Gegen 12:00 Uhr wurden wir dann am Eingang abgelöst, so dass ich nun das Eventgelände erkunden konnte. Da sich der erste Regenschauer des Tages ankündigte suchte ich mir einen geschützten Sitzplatz in Haus 3. Mit Kaffee und Bratwurst wartete ich bei netten Gesprächen mit anderen „Schutzsuchenden“ die Zeit bis zu den nächsten Sonnenstrahlen ab.

Jetzt war es Zeit für mich die Händlermeile zu besuchen um meine Einkäufe zu tätigen. Vor Ort waren wieder die üblichen Shops wie z.B. Geocoinshop, LaserLogoShop, Cache Corner…. Aber nicht nur Shops sondern auch Orgas von „Geodorn 2020“, „Geocaching meets Beethoven“ sowie „Glück Auf 2020“ waren in der Händlermeile vertreten.

Für eine weitere Geländeerkundung blieb dann leider keine Zeit, da ich mit dem Barkassenshuttle zu den Landungsbrücken fahren wollte. Hier konnte ich neben ein wenig Sightseeing u. a. den Webcamcache „Hamburger Bananenkreuzer“ erledigen. Auf der Rückfahrt mit der Barkasse machte ich noch das Foto für den Virtual „Waterkant“.

Samstag – Bühnenprogramm

Zurück auf dem Eventgelände hatte das Bühnenprogramm bereits mit der Cachekompott Verlosung begonnen. Also suchte ich mir einen Platz in der Menschenmenge vor der Bühne und folgte der anschließenden Tombola Verlosung. Bei gefühlten Temperaturen um den Gefrierpunkt zog sich die Verlosung erheblich in die Länge, da viele der Geocacher bereits das Eventgelände verlassen hatten. Fabian vom Orga-Team hatte Mühe, die Gewinne unter die noch Anwesenden zu bringen.

Nachdem die Tombola endlich vorüber war, folgte die Danksagung. Dazu kamen die Organisatoren wie auch Bryan Roth auf der Bühne zusammen. Auch Signal lies sich das nicht entgehen und schaute auf der Bühne vorbei. Die Orga „entschuldigte“ sich noch einmal für die Probleme beim Vor-Event und bedankte sich bei allen Helfern und Unterstützern.

Nun kam es zum „Highlight“ des Abschlussprogramms. Die Verkündung des nächstjährigen Project Events. Nach ein paar einleitenden Worten wurde das „offene“ Geheimnis gelüftet, was zuvor schon im Programmheft zu lesen war:

„Das Project 2020 wird:  Bonn“!

Langweiliger kann man so eine Verkündung nicht inszenieren. Da hilft es auch nicht, wenn man auf der Bühne versucht künstlich Spannung aufzubauen und Bryan das Listing „Project Geocaching meets Beethovenvia“ live mit seinem Handy published.

Der letzte Programmpunkt war ein Gruppenfoto vor der Bühne aller Event-Teilnehmer. Viele Besucher waren, wie bereits angesprochen, schon auf dem nach Hause weg. Ich habe dieses Foto bis jetzt noch nicht gesehen, aber GIGAntisch wird es nicht geworden sein. Das war einfach der falsche Zeitpunkt für das Foto…

Fazit des Hauptevents

Mein Tag auf dem Event ging rasend schnell vorüber. Der Einsatz als Helfer hat Spaß gemacht und war im Vorfeld vom Team gut organisiert worden.
Das Catering hatte ebenfalls gut funktioniert und so musste ich selbst zur Mittagszeit nicht wirklich lange an den Verkaufsständen anstehen.
Die Lab-Caches habe ich nicht gemacht, da ich mich mit der neuen Art und Weise nicht anfreunden kann. Aber das ist Sache von Groundspeak und nicht von der Orga des Eventteams.
Für Workshops und Stadtführungen hatte ich mich nicht angemeldet, da ich Hamburg auf eigene Faust erkunden wollte und mir schlichtweg die Zeit für den Besuch eines Workshops gefehlt hätte.

Die Fahrt mit der Barkasse hat Spaß gemacht, kostete aber leider jede Menge an kostbarer Zeit, da die letzte Barkasse für die Rückfahrt zum Eventgelände erhebliche Verspätung hatte.

Das Abendprogramm fehlte leider gänzlich. Das finde ich etwas schade, da hätte ich mir von einem Project mehr erwartet.

Trotz der Kritikpunkte muss man aber sagen, dass es ein schönes Event war. Man kam mit vielen Geocachern ins Gespräch und hatte gemeinsam Spaß am Hobby. Und das ist es doch, warum man so ein Event veranstaltet. Eine Sache darf man ebenfalls nicht vergessen: Es muss sehr viel Arbeit und Engagement hinter so einer Planung stecken. DANKESCHÖN!!!

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